Dialog de luxe


Web 2.0

Posted in Allgemein by Petra on the Oktober 25th, 2007

Wie Web 1.0 zu Web 2.0 wurde

Nachdem zirka gegen Ende des Jahres 2001 die große Internet-Blase geplatzt ist, hielt man die New Economy für einen überschätzten Hype. Die Realität aber ist, dass gerade in den letzten Jahren viele neue, spannende Internet-Projekte entstanden sind. Und: Die geplatzte Internet-Blase trennte die Spreu vom Weizen und viele Internet-Unternehmungen sind mittlerweile profitabel beziehungsweise haben einen Aktienwert, der auf dem Niveau von Anfang des Jahres 2001 oder sogar darüber liegt.

“Web 2.0 ist kein abgegrenzter Bereich des World Wide Web. Es gibt auch keinen speziellen Zugang dazu. Der Begriff Web 2.0 steht lediglich für ein neues Konzept, Seiten dynamisch und interaktiv zu gestalten, um die Nutzer in den Aufbau des Inhalts und die Weiterentwicklung mit einzubeziehen” (Kienitz 2006).

Tim O’Reilly prägte für diesen zweiten, sich unscheinbar abzeichnenden Boom im Oktober 2004 für eine Konferenz über die Entwicklungen den Begriff “web 2.0″. Während Visionäre ob der neuen Formen sozialer Interaktion das „Web 2.0“ als Revolution ausriefen, wähnten Gegner die nächste Internet-Blase im Anmarsch. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine schrittweise und parallele Weiterentwicklung von Technik und sozialen Komponenten, die das Web 2.0 und mit ihm die Formen von Social Software hervorgebracht haben – gemeinsam schufen sie damit die Basis für den sozialen Austausch – das „Mitmach-Web“.

Webgenerationen_JeskoArlt

Abbildung: Webgenerationen nach Jesko Arlt, Quelle: Klaus Eck, Corporate Blogging

Aus all den Anwendungen entsteht nun jede Menge „User Generated Content“ (UGC) und steht damit für eine weitere wesentliche Veränderung des Webs: Die Inhalte im Netz stammen längst nicht mehr nur von den Unternehmen und werden von passiven Konsumenten gelesen.

Daraus hat sich auch die Begrifflichkeit rund um “Das Netz sind wir” entwickelt.

Wenn sich Unternehmen dieses Phänomens bedienen und Kunden einbeziehen, entstehen eine enge Kundenbindung und kann Gemeinschaftsgefühl aufgebaut werden. Das “Empowerment” wird von den Kunden positiv wahrgenommen und ein Gefühl des “Das Unternehmen sind wir” entsteht.

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