Dialog de luxe


UGC (user generated content)

Posted in Allgemein by Petra on the November 19th, 2007

Als UGC (user generated content) werden jene Inhalte bezeichnet, die von den Nutzern selbst erstellt werden.

UGC wird produziert, indem Menschen ihre Meinung im Internet kundtun:

- auf Such-/Bewertungsplattformen über das/die jeweilige Produkt/Dienstleistung,
- Bewertungen von Anbietern (zB Ebay),
- Rezensionen über Produkte (zB Amazon),
- Beiträge auf Foren, Plattformen oder in Wikis (zB Wikipedia),
- Betreiben eigener Weblogs oder verfassen von Kommentaren in fremden Weblogs
- Bilder oder Videos ins Netz laden (zB auf Flickr oder YouTube)
- indem sie Social Bookmarking-Dienste nutzen (zB Delicious, Mr. Wong)
oder einfach in Netzwerken wie XING (Business Kontakte) oder MySpace vertreten sind bzw. netzwerken.

Das UGC-Prinzip lässt sich auf das Prinzip des sozialen Austausches zurückführen, bei dem beide Teile profitieren müssen.

Es geschieht derzeit oft auf folgende Weise:
- Die Nutzer profitieren durch bereit gestellte Dienste, um Freunde, Gleichgesinnte, ein Publikum, Unterhaltung oder Information zu finden.
- Der Betreiber erwartet sich Gewinne. (Anm.: YouTube hat die Gewinnzone noch nicht erreicht)

Die Mitglieder der Community profitieren von den eingebrachten Beiträgen und dem Wissen anderer, aber auch von der kollektiven Intelligenz, die innerhalb einer Gruppe entsteht.
(vgl. Kienast 2006)

Warum ist UGC wichtig?
UGC steht für die “Demokratisierung” von Information, da Menschen damit ihre Meinung - unabhängig von Unternehmensmeinungen - kundtun. Deshalb wird diesen Inhalten von Internetnutzern, die darauf bei einer Suchmaschinenabfrage stoßen, häufig eine hohe Glaubwürdigkeit zugeschrieben.

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