Dialog de luxe


Die Information kommt zu uns

Posted in Facebook, Social Web, Virales Marketing by Petra on the Mai 15th, 2010

“Information is becoming less of a destination that we seek online,”
says Anthony J. Rotolo, assistant professor of practice in the School of Information Studies at Syracuse University. “Instead we are expecting it to come to us in a social stream.”

Wie ist das gemeint? Prof. Rotolo bringt damit auf den Punkt was “das Web”, wie es bisher existierte und nachdem die Social Plattfors (Facebook, Twitter…) aufgetaucht sind, kennzeichnet.
“Vorher” waren es die Crawler und Spider, also die Suchhunden von Google (& CO.), die uns die “Informationen” aus dem Web lieferten: Sie suchten und suchen alles ab und liefern uns generische und bezahlte Treffer zu unserer Suchabfrage.

Nachher - also seit Facebook - hat sich die Währung im Internet zwar nicht wirklich geändert, denn die Google-Suche funktioniert wie immer. Die Verschiebung ist aber im Verhalten der Nutzer bzw. wie Information zu uns gelangt: In a social stream.

Das bedeutet also auch, dass mit der Sach-Information die Empfehlung (bzw. einfach das Kommentar) des Freundes, der die Information weitergibt mitgeliefert wird. Das gute, alte Empfehlungssystem in einer neuen Form.

Auch wenn es Facebook nicht wirklich braucht, um Menschen die Möglichkeit zu geben Informationen zu teilen - das macht das Netz schon lange vorher - es hat auf alle Fälle eine weitere, leicht zugängliche Form geschaffen, die 400+ Mio. Nutzer immer mehr zu Netizens werden lässt.

Und die Gegner davon wußten natürlich immer schon, auch als die Informationen aus privaten Websites, Weblogs oder aus Facebook oder Twitter kommen, das “objektive” Vertrauen in die Quelle ist eigentlich essentiell. Prof. Rotolo sagt dazu: “Just because someone belongs to your social network, it doesn’t make them a good source. But there’s a natural inclination to assume that a person possesses reliable information because it’s person-to-person.”

Den ganzen Artikel der NYT finden hier.

BigCommerce: B2C für Facebook

Posted in Facebook, Social Web by Petra on the Mai 1st, 2010

Wenn sich 400 Mio Nutzer - und täglich werden es mehr - auf Facebook tummeln, ist verständlich, dass ausser der fast schon obligaten Fanpage auf der Kommunikation betrieben wird, auch Geschäfte angebahnt werden sollen.

Zurzeit linken dazu die meisten Anbieter von ihrer Seite direkt auf einen Online-Shop - und erzeugen damit einen Bruch: Weg von der Servicekommunikationsplattform - rauf auf den Verkaufskanal.

Dazu gibt es Alternativen und auch diese werden täglich mehr: Social Commerce wird also zum Facebook-Commerce-Trend. Viele Applikationen - die durchwegs einfach zu installieren sind und sich auf der Facebook-Seite mit einem “Shop Now” Reiter zeigen - können dafür verwendet werden. Ein gutes Tool dafür ist BigCommerce: Shopbetreiber geben die Shop-URL ein und wählt die Produkte aus, die via Facebook-site angeboten weren sollen. Die Facebook-Nutzer können direkt einkaufen und natürlch die Weiterempfehlungsfunktion nutzen, sowie kommentieren. Der Kauf findet nach dem Klick auf der BigCommerce-Plattform statt.

Die billigste Variante liegt bei 25 Dollar/Monat das all-in Paket vom Payment bis zur SEO-Gestaltung dürfte etwas kostspieliger ausfallen.