Prooms: Österreichs Antwort auf Couchsurfing
Prooms -kurz für private rooms - gehört eindeutig in die Rubrik “I´m loving it!”
Private Vermieter bieten auf PROOMS leerstehende Zimmer oder Wohnungen an - es kann aber auch eine Couch sein.
Die benutzerfreundliche Handhabung steht im Vordergrund der Web 2.0-Plattform, die gefällt. Ab 18 Jahre kann jeder mitmachen, der eine verfügbare private Unterkunft hat und eine Kreditkarte besitzt (Visa oder Mastercard).
Anbieten und Suchen ist kostenlos, lediglich für erfolgreiche Buchungen fällt eine Vermittlungsgebühr an.
Das Wichtigste gibt es auf den ersten Blick: Ort, Unterkunft für X Personen, (Nicht-)Raucher, Preis
Den Rest bei Klick:
- Fotos, Hintergrundinformationen und Bewertungen der Unterkünfte helfen bei der Auswahl.
- Google Map liefert zusätzliche Informationen zu Standort und Umgebung des Quartiers.

Seit Februar 2008 “wurden bereits mehr als 1.000 Betten registriert, die auf Deutsch oder auf Englisch zu finden sind”, erklärt prooms-Geschäftsführer Christof Hofstätter.
Die Promotion kommt nun auch nicht mehr zu kurz:
Website-Betreiber können mit einfachem Tool kostenlose Zimmersuche anbieten und der via prooms-Blog wird ein Such-Widget angeboten, das Betreiber in den eigenen Online-Auftritt integrieren können.
Ein tolles Projekt des Geschäftsführers mit Tourismus-Studium, der von den Möglichkeiten der Neuen Medien fasziniert ist. Gemeinsam mit der Online-Agentur ovos media consulting begann Hofstätter Anfang 2007 mit der technischen Umsetzung des Projekts. Das gesetzte Ziel: das Online-Angebot bis zur Fußball-Europameisterschaft als preiswerte, benutzerfreundliche Alternative zum herkömmlichen Tourismusmarkt zu platzieren.
Nun wird prooms wird nach der Euro 2008 fortgeführt – als Plattform, die gerade bei Großveranstaltungen zusätzliche Kapazitäten schafft und es Gastgebern ermöglicht, zu Urlaubszeiten mit den eigenen vier Wänden Geld zu verdienen.
In Grundzügen erinnert die Idee an die Erfolgsgeschichte von Couchsurfing, die 1999 begann und deren jugendliche Zielgruppe in den neuen Medien hoch aktiv ist. CouchSurfing hat mehr ale eine halbe Million Mitglieder in 226 Ländern und berichtet von einer aktiven Beteiligung der Mitglieder, die einen Schlafplatz anboten von weit über 30 %.
Das bedeutet wohl auch gute Aussichten für Prooms :-) findet,
Petra Liebl
PS: Das fand wohl auch Krems Research - Gratulation auch zur Auszeichnung als innovatives eTourismus durch Krems Research - hier geht es zum Beitrag dazu am Prooms Blog
Quellen: Daily Net, Prooms Blog
Tiroler Adler mit Weitblick
Nun ist es so weit - nach wochenlanger Sichtung touristischer Weblogs & Wikis & Networks möchte ich hier einzelne vorstellen, die mir aufgefallen sind.
Das erste ist ein Weblog, das auffällig ungeschminkt daherkommt, alles Notwendige bietet und wohl Nutzen für Kunden, die Region und das Unternehmen schafft. Die Rede ist vom Tiroler Adler Blog oder auch PillerseeTal Blog.

Schon der erste genial einfache Gedanke: Ein Hotel nimmt sich der Highlights des Tales an - und profitiert durch den Rückkehrschluss von Tal auf das Hotel. Zur Erklärung: Durch Indexierungen der Beiträge wird das Blog in Suchmaschinen auch bei der Suche nach Pillerseetal höher gereiht.
Das Weblog zeigt, …
dass es nicht um technische Raffinessen oder Designpreise geht.
Die Seite ist einfach gehalten: Übersichtlich , die Personalisierung rechts zeigt, wer spricht - bzw. schreibt.
dass der Aufwand überschaubar ist:
In einem Jahr wurden 55 Beiträge verfasst und 22 Kommentare. Das geht sich selbst “in der Saison” noch aus.
dass Themen leicht zu finden sind.
Die News & Highlights aus dem PillerseeTal by Florian umfassen - Allgemeines: Bergdorf und Erlebnisregion ebenso wie
- Sportliches: Biketouren und Bogensport
- Unternehmensbezogenes: Aktiv-Hotel, Angebote und Specials
Für Fremdsprachige (das Blog ist natürlich in deutscher Sprache verfasst) gibt es noch je 1-2 Beiträge auf English und Italiano … die wären sicher noch ausbaufähig, wenn die angesprochene Zielgruppe auch fremdsprachig ist.
Die Durchführung dazu ist einfach, auch ohne ein Weblog zweisprachig führen zu müssen: Den deutschen Beitrag einfach gleich darunter auch in der Fremdsprache übersetzen und zusätzlich in einer Kategorie zB “English” ablegen.
All in all: Super-Sache! Nach Durchsicht ist mir kristallklar, warum Florian für seine Initiative Anfang des Jahres bei der eTourismusmesse ENTER 08 den “Sonderpreis Web 2.0″ verliehen bekam.
Dazu finden Sie aber mehr direkt unter Crystal Web Award geht nach Waidring
Weiter so - finde die GPS-Touren spitze, die gerade eingestellt werden… Ein guter Grund mal nach Waidring zu kommen, um sie auszuprobieren! Finden Sie nicht auch?
Ihre Petra Liebl
Urlaub in Flash
Hier “regeln” Sie Ihr Urlaubserlebnis ganz nach Ihren Wünschen. VIEL VERGÜGEN…

Wenngleich die Nutzer keine eigenen Beiträge einbringen können -> es ist trotzdem super :-)
Danke für den Tipp, Georg!
Petra
Megatrends im Tourismus/1: Inhalte
Die European Travel Commission hat im September 2006 das Dokument TOURISMUS TRENDS FÜR EUROPA herausgegeben, das “dem Leser Anregungen bieten soll, über zukünftige exerne Veränderungen und ihren Einfluss auf den Tourismussektor nachzudenken” - und passt daher ausgezeichnet zu unserem Auftrag, Veränderungen transparent zu machen.
Die ETC weist einschränkend darauf hin, dass das Dokument nicht als Prognose der Marktentwicklung zu betrachten ist.
Worum es geht:
Der Tourismus erfuhr in den letzten Jahren signfikante Veränderungen, wobei auch der europäische Tourismus lt. ETC immer stärker von großen globalen Trends, sogenannten “Megatrends”, beeinflusst wird. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die analysierten Faktoren könnten in den nächsten 5 bis 10 Jahren auf den Tourismus und touristische Unternehmen auswirken könnten.
Hier stellen wir in mehreren Teilen die Schwerpunkte vor - beginnend mit der Übersicht über die Inhalte:
1. Eine Analyse der globalen externen Umgebung des Tourismus: wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale, ökologische Trends
2. Die Untersuchung von Trends, die sich durch Veränderungen im Lebensstil und in der Konsumstruktur voraussichtlich auf die Tourismusnachfrage auswirken werden: Reiseerlebnis, Lebensstil
3. Die Erörterung jener Veränderungen mit direktem Einfluss auf die Tätigkeiten der Tourismusindustrie: wie Trends im Marketing, im Transportwesen sowie der Informationstechnologie
Im kommenden Beitrag geben wir einen Überblick über den 1. Analyse der globalen externen Umgebung des Tourismus und ihrer Folgen für die Tourismusindustrie.
Social Web Wegweiser: Web 2.0 auf ENTER 08
Der Austrian Day der Tourismus & IT Fachmesse ENTER 08 in Innsbruck stand im Zeichen von Web 2.0. Das flammende Eingangsplädoyer von Josef Margreiter hätte nicht eindeutiger ausfallen können: Veränderungen erkennen und Chancen des Web 2.0 nutzen, lautet das Gebot der Stunde.
Hannes Treichl, Managementberater und Vortragender mit internationaler Erfahrung, wurde von der Österreich Werbung zum Vortrag bei der ENTER 08 und einen Kurzbeitrag für einen “Social Web Wegweiser für den österreichischen Tourismus” eingeladen. Der Wegweiser soll verständliche, simple Antworten auf wichtige Fragen rund um web & travel 2.0 geben und gleichzeitig Ansprechpersonen vorstellen, die helfen können die Vorgänge im und um das Web zu verstehen.
Gefragt - getan: Hannes Treichl stellte sich auf´s Podium, sprach über seine Spezialthemen Communities und Crowdsourcing und deren Möglichkeiten - und lieferte seinen Beitrag für den Wegweiser, der im Rahmen der ENTER 08 in Innsbruck verteilt wurde.
Hannes Treichl dazu: “Die Broschüre gibt nicht nur Touristikern einen hervorragenden Überblick über das Thema, sondern kann genauso gut anderen Branchen nützlich sein!”
Initiator Martin Schobert schreibt dazu im (brandneuen) Blog der Österreich Werbung:
“Wir wollen Österreichs Touristikern damit Orientierung geben und die Richtung aufzeigen, in die sich Kommunikation im Web in den nächsten Jahren entwickeln wird. Denn Web 2.0 hat definitiv einen Wandel der Online-Kommunikation mit sich gebracht. Und dieser Wandel ist schon passiert, egal ob wir wollen oder nicht…. Um nicht allein Prophet im eigenen Land zu sein haben wir 6 der besten “Web 2.0″-Experten und Online-Berater mit Tourismus Know-How eingeladen uns Ihre Sicht der Dinge näherzubringen. Wir baten sie zu unterschiedlichen Themen die Frage zu beantworten wie österreichische Touristiker die Chancen im Social Web nützen können. Und welchen Irrtümern sie nicht “aufsitzen” sollten.”
Inhaltsübersicht “Travel 2.0 in Österreich”:
Martin Schobert, Es zählt nur die Kundenorientierung
Karin Schmollgruber, In 6 Schritten zu Ihrer Web2.0 Strategie
Dieter Rappold, Definieren wir den Relevanzbegriff neu - Aufmerksamkeit im Long Tail
Hannes Treichl, Wo wie und warum Communities Märkte verändern
Ed Wohlfahrt, Online Reputation: Ihr guter Ruf im Internet
Robert Basic, Wenn Sie daran denken zu bloggen, dann lassen Sie es bitte
Hannes Offenbacher, Corporate Blogging: Wer kommuniziert gewinnt
Dazu gibt es noch
“Die Top10 einer erfolgreichen Web2.0 Strategie”,
“Die Top 10 Irrtümer rund um Web2.0″,
sowie von Michael Schuster, Helge Fahrnberger und Christian Lendl ausgearbeitete Fallstudien.
Hier geht´s zum kostenlosen Download von “Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker”
Hier geht´s zum Originalbeitrag von Hannes Treichl mit den Links zu allen Autoren