Allgemein

Dialog zeigt Wirkung: Redselige Palin und falscher Sarkozy

Der US-Wahlkampf hat eine weitere Stilblüte hervorgebracht: Palin plaudert mit einem falschen Sarkozy.

Ich berichte hier, da das Internet als Unterstützer des US-Wahlkampfes - insbesondere der Demokraten - eine besondere Bedeutung hatte. Und am “Prank Call” von “Sarkozy” bei Palin lässt sich die multimediale Stärke und Verbreitungskraft des Internets beobachten…

Die republikanische US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin glaubte, mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu sprechen - sie ist dabei einem kanadischen Radio-Komiker auf den Leim gegangen. Selbst nach mehreren Hinweisen merkte sie nicht, dass Marc-Antoine Audette sie mit seinem französischen Akzent aufs Glatteis führte.
Im Gespräch mit einem Stimmenimitator wollte McCains Vizepräsidentschaftskandidatin einfach nicht erkennen, dass sie sich nicht mit Frankreichs Präsident unterhielt - und nahm eine Einladung zur Jagd auf Babyrobben an.

In dem Gespräch vom Samstag, das auf der Internetseite der Justiciers masqués (etwa: maskierte Rächer) aus Québec zu finden ist, reagiert Palin enthusiastisch auf den Anruf des vorgeblichen Sarkozy: “Es ist so toll, Sie zu hören, danke, dass Sie uns anrufen (…) Wir haben Hochachtung vor Ihnen, (Präsidentschaftskandidat) John McCain und ich, wir lieben Sie“, sagt Palin, unbeirrt von irritierenden Bemerkungen des Anrufers.

Als ihr der Anrufer sagte, sie würde eines Tages eine gute Präsidentin abgeben, lachte Palin und sagte: “Vielleicht in acht Jahren“. Ansonsten sprach Palin scheinbar redselig über die Gefahr, mit Vizepräsident Dick Cheney auf die Jagd zu gehen und über Sarkozys “schöne Frau“.

Palins Sprecherin Tracey Schmitt bestätigte das Telefongespräch. Palin sei „ein bisschen belustigt“ gewesen, zu wissen, dass auch sie nun zur langen Liste von Staatsmännern gehöre, die bei ähnlichen Gelegenheiten reingelegt wurden. Auch Sarkozy habe es schon erwischt. “C’est la vie“ (so ist das Leben), sagte ihre Sprecherin weltgewandt.

Die Schnitzer im Gespräch bemerkte Palin nicht:
Doch der Komiker hatte ein paar grobe Schnitzer eingebaut, die Palin eigentlich stutzig machen sollten. Audette sagte als Sarkozy, dass der Sänger Johnny Hallyday sein Amerika-Berater sei. Zudem sprach der Komiker vom kanadischen Sänger Steph Carse als Ministerpräsident - doch der heißt Steven Harper.

Audette sagte Palin auch, dass er gerne jagen gehe. «Wir sollten zusammen auf die Jagd gehen», zeigte sich Palin aufgeschlossen für den scheinbar französischen Charme. «Ich denke, wir könnten Arbeit erledigen und zusammen viel Spaß haben - zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen», sagte Palin.

Auch als Audette alias Sarkozy sagt, seine Frau Carla Bruni sei «so heiß im Bett», schöpfte Palin offenbar noch nicht Verdacht. Zudem sagt er Palin, er habe den «Dokumentarfilm» über sie sehr geschätzt und erwähnte dabei den Titel eine Pornofilms vom Hustler-Gründer Larry Flynt.

Quellen: “>Netzeitung, “ORF, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Newsaware, Google News zu Palin Sarkozy

Der Komiker hat natürlich schon mehrere Prominente auf’s Glatteis geführt - so lange wie Governor Palin hat es aber noch “keiner” ausgehalten … Hier ein Link zu “seinen Werken” auf YouTube.
Wäre er eine Aktie hätte diese heute wohl einen Höhenflug ;-)

Touristiker mit Humor

Die Sommerpause war erfolgreich: Diplomarbeit abgegeben, Frankreich besucht :o)

Bevor der “Ernst” des Bloggerlebens beginnt - zum Aufwärmen Fragen über Südafrika, die auf einer südafrikanischen Tourismuswebseite gestellt und vom Webmaster der Seite beantwortet wurden.
Dieser hatte offensichtlich richtig gute Laune - ich hoffe sie überträgt sich auf die Ihre ;-)

F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.

F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen? (Schweden)
A: Hm - es ist also wahr, was man über die Schweden sagt!?

F: Wie läuft die Zeit in Südafrika? (USA)
A: Rückwärts. Bleiben Sie nicht zu lange, sonst sind Sie zu klein, um allein wieder zurückzufliegen.

F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Und können Sie mir bitte eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey’s Bay schicken? (GB)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?

F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken? (USA)
A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, Wo es keine… ach, vergessen Sie’s. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.

F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich dann um 180 Grad.

F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.

F: Gibt es Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, brauchen wir nicht. WIR stinken nicht!

F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo es weniger Frauen gibt als Männer? (Italien)
A: Ja, in Nachtclubs für Schwule.

F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Gelegentlich - das heißt ungefähr einmal im Jahr.

F: Gibt es die Beulenpest in Südafrika? (Deutschland)
A: Nein. Aber bringen Sie sie doch mit!

F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Sicher - wenn Sie diese Sprache beherrschen, können Sie sie auch hier sprechen.

F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Krankenhäusern, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse besitzen. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es nur in A-me-ri-ka, wo Sie herkommen. In Südafrika gibt es nur vollkommen harmlose Schlangen - diese können sicher gehandhabt werden und eignen sich hervorragend als Spielkameraden für Hamster und andere Haustiere.

F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt, und gibt es das ganze Jahr über Milch? (Deutschland)
A: Nein, wir sind eine Nation von streng veganischen Beerensammlern. Milch ist bei uns illegal.

F: Regnet es eigentlich in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und buddeln sie hier ein.
Dann schauen wir zu, wie sie langsam eingehen.

Who is Online? (N)Online Atlas 2008

Anteil der Onliner in Deutschland erstmals über 65 %: 42,4 Millionen Deutsche über 14 Jahre sind Online.

Damit ist der-Anteil der Onliner innerhalb eines Jahres beinahe um 5 % gestiegen, obwohl schon seit Längerem ein verlangsamtes Wachstum erwartet wird. Mit Überschreiten der 65-Prozent-Marke hätte sich das Internet in Deutschland inzwischen über alle Gesellschafts- und Altersbereiche etabliert. Die Zuwächse bei der Internetverbreitung sind flächendeckend, angeführt weiterhin von Berlin und Hamburg.
Die Verbreitung von Breitband trägt zum Zuwachs bei, bereits 2/3 der Internetznutzer sind in Deutschland via Breitband online.

Zentrale Ergebnisse Online Atlas 2008

Zentrale Ergebnisse Online Atlas 2008

Der “(N)ONLINER Atlas 2008″ ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Der (N)ONLINER Atlas beleuchtet seit 2000 die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland.

Im Mittelpunkt der mit über 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen.

NONline unter der 30-Prozent-Grenze, fast alle sind also drin. Nicht-Internetnutzer sind vornehmlich weiblich (Anm.: Ich gehöre nicht dazu ;-)
Ihre Petra Liebl

- Initiative D21 setzt sich in gemeinnützigen Projekten für “Digitale Integration”, “Digitale Kompetenz” und “Digitale Exzellenz” ein. Sie ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft und hat zum Ziel, die Informationsgesellschaft im Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken.
- TNS Infratest als führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen hat die Ergebnisse überprüft.

Die 7 wichtigsten Web 2.0er

In der Folge lesen Sie den Artikel der Marketing-Börse, in dem 7 Schritte vorgeschlagen werden, was in Sachen Web 2.0 (zumindest) zu tun ist.

Blog-Monitoring
Auch wenn Sie selbst mit Web 2.0 nichts am Hut haben wollen – andere reden über Sie. Also recherchieren Sie regelmäßig in der Blogsuchmaschine Technorati.com nach Ihrem Firmennamen. Das Suchergebnis können Sie als RSS-Feed abonnieren. Ihr Nutzen: Sie erhalten wertvolles Feedback zu Ihrem Unternehmen.

RSS-Feeds
Die meisten News im Web 2.0 gibt es wie einen Newsticker als RSS. Alle für Sie interessanten RSS-Feeds können Sie bequem auf einer Seite anzeigen lassen: iGoogle und Netvibes sind Beispiele solch personalisierter News-Aggregatoren. Alle Marketing-Termine erhalten zum Beispiel bei der marketing-BÖRSE. Ihr Nutzen: Die wichtigsten Nachrichten auf einen Blick parat zu haben.

Social Bookmarks
Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, interessante Seiten Ihres Internet-Auftritt direkt bei Mister-Wong und Co. anzumelden. Ihr Nutzen: Sie erhalten zusätzlich Besucher und verbessern Ihre Position in Suchmaschinen.

Wikipedia
Ihr Unternehmen sollte in der weltgrößten Online-Enzyklopädie nicht fehlen. Und wenn Sie drin sind, beobachten Sie den Eintrag. Ihr Nutzen: Sie erhalten zusätzlich Besucher und verbessern Ihre Position in Suchmaschinen.

Youtube, Flickr & Co.
Nutzer verbringen viel Zeit auf Video- und Fotoportalen. Schauen Sie, was über Sie selbst schon drinsteht und geben einmal Ihren Firmennamen ins Suchfeld ein. Stellen Sie selbst eigene Videos und Fotos ein. Ihr Nutzen: Sie bieten Menschen Informationen, die gezielt nach Ihnen suchen.

Weblogs
Sie sollten bloggen, wenn mindestens eine von den beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Sie haben Mitarbeiter, denen man auch im Gespräch sehr gerne zuhört und die genug Zeit und ein Interesse daran haben, ihre persönlichen Ansichten öffentlich kundzutun. Oder Ihr Unternehmen pflegt innen wie außen einen recht lockeren Umgangston. In einer solchen Unternehmenskultur kann auch ein Firmenblog interessant sein. Wenn Ihnen Mut und Mitarbeiter für einen Blog fehlen, lassen Sie die Finger davon.

Community & Kommentare
Echtes Social Web bedeutet, dass Sie Ihre Firma online demokratisieren: Jeder darf mitmachen und seine Meinung zu Ihren Produkten kundtun. Voraussetzungen dafür sind ein Umdenken im Unternehmen und die entsprechende Web-Software. Die „Light-Version“ ist ein geschlossenes Online-Forum. Dorthin laden Sie Kunden ein, die Ihrem Unternehmen besonders verbunden sind und denen Sie vertrauen. In dieser kontrollierten Umgebung können erste Schritte zur offenen Kommunikation gelernt werden.

Quelle: Torsten Schwarz, Marketingbörse

Bevor Sie also erste Schritte machen, ist es sinnvoll, sich mit Web 2.0 erfahrenen Partnern auszutauschen.

Ihre Petra Liebl

Weitere Beiträge zu Web 2.0 finden Sie hier:
Bloggen, Twittern - Nichts für Sie?
Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft
10 Aussagen zu Web 2.0
Prooms private Zimmervermittlung im Web 2.0

Bloggen, twittern & Co: Nichts für Sie?

Um das Web 2.0 als Unternehmen zu nutzen, müssen Sie nicht gleich bloggen und eine Community aufbauen. Es gibt ein paar ganz einfache Dinge - so zu lesen bei Torsten Schwarz.

Web 2.0 - oder Social Web genannt - bei dem jeder mitmachen kann, verändert die Online-Landschaft sukkzessive.

Nicht in Ihrem Unternehmen? Dann gehört Ihr Unternehmen wohl zu jenen, bei dem nur lokale Stammkunden vorbeischauen und Sie alle persönlich kennen und damit auch die Beziehungspflege direkt abläuft.
Worauf Sie dennoch verzichten, sind Weiterempfehlungen Ihrer Kunden im Netz. Dort treffen sich Interessierte und tauschen sich aus, geben Meinungen ab, kommentieren, laden Bilder etc. auf Plattformen im Netz.

Das machen noch nicht alle, aber kontinuierlich immer mehr Menschen in Europa, Deutschland und Österreich. Deshalb könnte es sein, dass Sie Augen bzw. Ohren machen, worüber gesprochen wird.

Dazu ist regelmässiges Monitoring der erste Schritt, um zu erfahren was andere über Sie (im Internet mittels einfach zu bedienenden Anwendungen des Social Webs) sagen - über Ihr Unternehmen, Ihre Marke, Ihre Produkte, Ihre Leistungen…

Keine Angst: Das kostest nichts, hilft aber indem Sie KundenFeedback mittelfristig einfließen lassen. Und sollte Kritik mit dabei sein, hilft vielleicht die Einsicht: Kritik ist nur ein negativ geäußerter Wunsch und damit ein geschenkter Hinweis auf Verbesserungsmöglichkeiten!

In diesem Sinne wäre es - wenn dies möglich ist - ratsam, den Kunden zu kontaktieren und nachzubessern oder um zu lernen.
Und sollte es möglich sein auf dem Forum mit der kritischen Äußerung eine Entgegnung zu posten - dann tun Sie das bitte! Natürlich sehr bedacht, umsichtig und ohne Vorwürfe.

Lesen Sie, welche weiteren Schritte zur Web 2.0 und Social Web Strategie führen können.

Ihre Petra Liebl

Weitere Beiträge zu Web 2.0 finden Sie hier:
Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft
10 Aussagen zu Web 2.0
Prooms private Zimmervermittlung im Web 2.0

Tirol mit Euro-Herz

Da schlägt jedem Tiroler das Herz höher - ein schöner Trailer… nicht nur für Fußballfans :-)
Findet ihr nicht?!

…schade nur, dass er nicht viral verbreitet wurde - findet
Ihre Petra Liebl

Stefan Sagmeister´s Design bewegt

Super Sache wenn eine Größe wie Stefan Sagmeister im kleinen Rahmen erzählt. So geschehen Anfang Juni, als der gebürtige Vorarlberger Weltbürger (nun seit 18 Jahren in NY) der Provinzstadt Innsbruck, einen Besuch abstattete.

Sagenhaft, welche Kraft aus den “einfachen” Ideen und Designs entsteht, überzeugend. Offensichtlich nicht nur für uns Zuseher und Zuhörer in Innsbruck. Denn seine Arbeiten - bzw. die seines Studios, wie er öfter betonte - gehen um die Welt. Als mehr oder weniger große Objekte bzw. Installationen, Film oder Designobjekte, die Medien aufgreifen und damit Massen bewegen.
Ich bin nicht befugt über Design zu urteilen, darum berichte ich nur über meinen Eindruck: The power of simplicity - oder eben glasklar destillierte Gedanken auf den Design-Punkt gebracht. Wie bewegend, wie wohltuend.

Ach ja bevor ich es vor Begeisterung vergesse - der Hauptteil der Veranstaltung bezog sich auf Stefan Sagmeisters (wie er selbst betonte: teilweise banale) Lebensweisheiten, die er auch als Buch veröffentlichte. In welcher Art und weise er/Sagmeister Inc. diese umsetzt ist dann ebenso erstaunlich einfach, bewegend - und gleichermaßend überraschend, berührend und im Detail durchdacht.

Im Rahmen des Buchprojektes wurde auch eine Website gelauncht, auf der Jeder seine Lebensweisheit - am besten wunderbar visuell umgesetzt - posten kann.
ThingsIhaveLearned

Die Things learned in his lifefindet ihr untenstehend. Wo ich eine Umsetzung von Stefan Sagmeister fand, hab ich sie zur Illustration verlinkt.

1. Helping other people helps me.
2. Having guts always works out for me.
3. Thinking that life will be better in the future is stupid. I have to live now.
4. Organising a charity group is surprisingly easy.
5. Being not truthful always works against me.
6. Everything I do always comes back to me.
7. Assuming is stifling.
8. Drugs feel great in the beginning and become a drag later on.
9. Over time I get used to everything and start taking for granted.
10. Money does not make me happy.
11. My dreams have no meaning.
12. Keeping a diary supports personal development.
13. Trying to look good limits my life.
14. Material luxuries are best enjoyed in small doses.
15. Worrying solves nothing.
16. Complaining is silly. Either act or forget.
17. Everybody thinks they are right.
18. If I want to explore a new direction professionally, it is helpful to try it out for myself first.
19. Low expectations are a good strategy.
20. Everybody who is honest is interesting.

Einige Umsetzungen davon sind hier im Blogbeitrag zu sehen - wobei die persönliche Erläuterung mir (als nicht Insider) gestern die Augen und noch ein paar Sinne mehr weiter geöffnet hat, als es die Eindrücke einer Website zu vermitteln vermögen.

Mein Spruch wäre in etwa: Life is full of wonders. I wonder who will make a cool design of this sentence once :-)

Ich finde dieses Web 2.0 Projekt jedenfalls richtungsweisend. Eine feine Sache diese künstlerische Art von UGC (von Nutzern erstellte Inhalte)!!
Ihre Petra Liebl

Spielerisch erfolgreich: spielplatz.cc und CASIO Supergirl

Gestern regnete es bei spielplatz.cc Preise für CASIO Kampagnen: Zwei Mal Platz 1 für das Supergirl und einen 1. Platz für das Tough Test Team - GRATULATION!
Aus diesem aktuellen Anlass ein kurzer Bericht über die total crossmediale Welt, in der wir leben…

Normbrechend und immer einen Schritt voraus – so realisiert die Multichannel Agentur spielplatz.cc für ihre namhaften Kunden Erfolge. Aktuell wurden zwei Kampagnen eines Kunden ausgezeichnet - NEPTUN Crossmedia Award votete die Einreichungen zwei Mal auf den 1. Platz, vor Springer & Jacoby und Crossmedia GmbH. Wowww….

Und auch beim Tirolissimo überzeugte spielplatz.cc mit der Cross-Media Kampagne für CASIO die Jury in der Kategorie Neue Medien. Intelligenter Einsatz neuer Medien entfaltet Überzeugungskraft - ist also nicht nur schön… Immerhin unterstützt die Kampagne den Abverkauf, indem auf charmante Weise die Händleradresse persönlich via Mobiltelefon übermittelt und gleichzeitig im Film synchron am Bildschirm übertragen wird.

Mobile Marketing CASIO

Überraschung und Aktivierung sind garantiert, wenn das “Supergirl“ als Protagonistin des CASIO TV-Clips, den User aus der interaktiven Website auf seinem Handy kontaktiert. Neben Produktinformationen gibt sie dem Anrufer auch “ihre” Adresse: Also von der nächstgelegenen Bezugsquelle, die - wie könnte es anders sein - über GPS-Daten lokalisiert wurde.

Wer Lust bekommen hat, gelangt hier zum CASIO Supergirl Spot

„Wenn es um integrierte Kommunikation und innovative Projekte geht, hat sich spielplatz.cc etabliert und gut positioniert. Die internationale Erfahrung unseres starken zehnköpfigen Teams bürgt für Qualität“, erklärt GF Matthias Lechle warum spielplatz.cc zu den ersten Adressen gehört. Die Innsbrucker Agentur mit Niederlassung in Hamburg betreut Kunden aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum.

Weiter so - so macht Multimedia Sinn!
Petra Liebl

Urlaub in Flash

Hier “regeln” Sie Ihr Urlaubserlebnis ganz nach Ihren Wünschen. VIEL VERGÜGEN…

VingTripFinder

Wenngleich die Nutzer keine eigenen Beiträge einbringen können -> es ist trotzdem super :-)
Danke für den Tipp, Georg!
Petra

Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft

Web 2.0 ist in aller Munde.
Wie eine Experten-Studie des Beratungsunternehmens Client Vela und der Technischen Universität München zeigt, … ist das Web 2.0 im Kundendialog angekommen

Client Vela, das Münchner Beratungshaus, das sich auf Kundenmanagement spezialisiert hat, hat sich die Frage gestellt, ob die neuen Kommunikationsinstrumente in der Kundenansprache bereits heute eine Rolle spielen und wie es in Zukunft um die Nutzung innovativer Kommunikationskanäle bestellt ist.

Client Vela folgert, dass die Web 2.0-Kommunikationskanäle in Zukunft noch mehr Potenzial entfalten werden:
Botschaften, die effizient und effektiv Kunden binden sollen, müssen - in einem sich schnell wandelnden Verhalten der Konsumenten - stärker als bisher personalisiert und empfängerorientiert zugeschnitten werden und zudem einen echten Mehrwert bieten.
Firmen sollten ihre Kunden daher entsprechend ihrer Lebenswelt ansprechen.

Client Velas Einschätzung zufolge werden teils noch unbekannte Tools wie Mashups, Tagging oder Podcasts noch weitere Potentiale für die Zukunft bieten können. In innovativen und Mehrwert bietenden Konzepten sehen die Berater Möglichkeiten den Kundendialog zu gestalten.

Allerdings sollten die Web 2.0-Aktivitäten in der Kundenansprache nur ein Teil einer übergeordneten Dialogstrategie sein. Die wichtigsten Differenzierungsmerkmale der Zukunft liegen Client Vela zufolge in der Emotionalität und Individualität.
Und das könne durch den selektiven Einsatz der neuen Kommunikationskanäle des Web2.0 erreicht werden.

Ihre Petra Liebl

Quellen: Client Vela GmbH, und Acquisa

Kreative Konsumenten

Konsumenten können innovativ sein - verlautbarte McKinsey im McKinsey Quarterly von Dezember 2007:

“As the Internet has evolved—an evolution prompted in part by new Web 2.0 technologies—it has become a more widespread platform for interaction, communication, and activism. Consumers increasingly want to engage online with one another and with organizations of all kinds. Companies can tap this new mood of customer engagement for their economic benefit.”

Insgesamt acht Technologie-Trends werden aufzeigt, einer davon ist “Using consumers as innovators” .

Der Visualblog schreibt darüber: “Man verzichtet hier ganz bewusst auf den Begriff Crowdsourcing, der für viele als Buzzword schon arg vorbelastet ist. Zu Unrecht aus meiner Sicht. Aber ich kann es nachvollziehen. Stattdessen bringt man lieber Konsumenten und Innovation zusammen.”

Und weiter: “Ja - Konsumenten, also ungeschulte, unspezialisierte, ganz normale Menschen können innovativ sein. Eine Community kann innovativ sein. Es gibt da draußen SO viele gute Ideen, Menschen mit Power, mit Potential. Wir müssen lernen dieses enorme Potential in der Zukunft viel besser auszuschöpfen. Etliche Firmen orientieren sich in diese Richtung.”

In diese Kerbe schlägt der Autor mit Designleistungen der VoDA-Community. Aber auch Innovationswerke wie die Hyve AG, die den gesamten Innovationsprozess mit und für den Kunden gestalten - unter Einbeziehung externer Quellen (Konsumenten) versteht sich.

Welche Trends hat McKinsey noch genannt?
- Verteilte Kreation
- Verbraucher als Innovatoren nutzen
- Top-Personal weltweit finden und binden
- Höhere Wertschöpfung aus Interaktionen
- Automatisierung weiter vorantreiben
- Produktion & Distribution voneinander trennen
- Mehr Wissenschaft in Management-Entscheidung pflanzen
- Aus Information ein eigenes Business entwickeln

Nachzulesen Beiträge dazu unter Visualblog und dem eLab-Blog.

Petra Liebl

Safe CommUnity for Kids

SMOODOOs heißen die liebenswerten Figuren, die es in der realen Welt bald zu kaufen gibt. Wenn es stimmt, sollen sie 30 cm groß sein und Kinder glücklich machen.
- Der giftig grüne PURE ist der “ehrliche Schleimer, der sich gerne daneben benimmt”
- ROB tritt als “sozialer Gangsta” auf (mit dem Namen könnte er auch als neuer Handytarif eines österr. Providers anheuern) und sieht - wie könnte es anders sein - unglaublich cool aus.
- Der quirlige SKY katapultiert sich schon mal mit Hochgeschwindigkeit in ein Fettnäpfchen
aber alle sind sie herrlich liebenswert…

lamoo one of the smoodoos

Ihre KollegInnen heißen CAMOO, CHERIE, HEERO, LOONY, NATE (der wechselhafte Wettermann :o), PACE die Beatnixe und POSH die bescheidene Diva - sie alle sehen zwar nicht wie wir Menschen aus, scheinen aber durchaus solche Eigenschaften zu besitzen… Wer passt zu dir?

Da ist es natürlich kein Zufall, dass Sie auch in der virtuellen Welt unter http://www.smoodoos.com/ zu Hause sind, wo sie Groß und Klein besuchen kann.
Das Mastermind hinter Smoodoos ist in der Web-Szene kein Unbekannter und sorgt schon lange für smoothe Bewegungen.

Was die Smoodoos machen und was sie können? Genau wissen wir es nicht - aber ich bin schon mal gespannt, wie sich die Figürchen anfühlen, wo es sie zu kaufen geben wird. Und natürlich wie sich die Welten treffen und sich die Community im Netz entwickelt :o)

Good luck, wünscht euch
Petra Liebl

Social Media

Das Bild ist zu putzig -danke Hannes, dass du mich in deinem Beitrag darauf aufmerksam gemacht hast :o)

Social Media

Link zu Hannes Treichl, Vermisst dich wer?

Weitere Beiträge zu Web 2.0 finden Sie hier:
Bloggen, Twittern - Nichts für Sie?
7 einfache Schritte ins Web 2.0
und hier
Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft
10 Aussagen zu Web 2.0

10 Aussagen zu Web 2.0

Der Weitläufigkeit des Begriffes entsprechend, sind die Aussagen aus dem Video von Sevenload vielschichtig. Dennoch lassen sich Tendenzen erkennen und lassen Orientierung zu.

Zum Nachlesen hier zusammenfassend in Schriftform, was Web 2.0 für die jeweiligs Interviewten ist/bedeutet…
- Menschen, sozialer Austausch und Information stehen hierbei im Vordergrund.
■ Internetnutzer, die Web selber machen (yigg.de)
■ Mitmachmach-Web, User stehen im Vordergrund, User Generated Content (kwick)
■ verbindet Menschen, die sich austauschen
■ Menschen treffen, um sich über Themen die mich interessieren; egal wo auf der Welt, diese Menschen zuhause sind (social media)
■ Zugang zu weltweitem Wissen zu haben und dazu beitragen zu können (o´reilly radar)
■ die Chance für Jeden für 1 Sekunde, ein Star zu sein (burda direct)

Der Begriff als solches ist natürlich …
■ … ein Marketing Schlagwort, um das Internet wieder hoffähig zu machen, nachdem es in Verruf geraten ist.
■ … nichts Neues, alter Wein in neuen Schläuchen (social media yahoo)

Doch eigentlich beschreibt Web 2.0 eine Entwicklung - die Versionsnummer an sich sagt natürlich wenig aus, deshalb ist Web 2.0 auch …
■ … ein Modewort, denn das Internet ist immer in Bewegung weshalb die Versionsnummer nichts aussagt (myblog.de)
■ … ein Marketingbegriff. Es geht um die Veränderung, dass wir uns nicht als Unternehmen verstehen, das Inhalte liefert, sondern eine Plattform für die Kreativität unserer Nutzer bieten (spreadshirt)
■ “die Zukunft” (pixelpark ag)

Last but not least bedeutet Web 2.0 für den “Erfinder” des Begriffes,
■ Tim O´Reilly: “…Anwendungen zu bauen, die kollektive Intelligenz nutzen”.

Hören und sehen Sie die Kommentare im Videobeitrag von Sevenload hier.

Was es wirklich ist
Ein Redakteur der “Welt Online” spricht aus, was viele denken: “Ich kann mit den gängigen Definitionen wenig anfangen. Für mich ist es das Web, wie es sich 2007 darstellt.”

Damit hat er NATÜRLICH Recht. Für die meisten lässt sich, das derzeitige Web X mit den Anwendungen Wikipedia, Facebook, Myspace, YouTube, Xing, Mr.Wong & Co, Bewertungsplattformen, Blogs beschreiben.
Auch die - besonders im Tourismus beliebte und natürlich kundenfreundliche - Georeferenzierung, das neue Google und Amazon gehören dazu.

Um mit Tim O´Reilly zu schließen: IT IS ABOUT ATTITUDE AND NOT TECHNOLOGY.
Darum sprechen wir auch vom Social Web - und genau das drückt auch das Bild zu Social Media (dem Link folgen) aus.

Weitere Beiträge zu Web 2.0 finden Sie hier:
Bloggen, Twittern - Nichts für Sie?
7 einfache Schritte ins Web 2.0
und hier
Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft

Megatrends im Tourismus/1: Inhalte

Die European Travel Commission hat im September 2006 das Dokument TOURISMUS TRENDS FÜR EUROPA herausgegeben, das “dem Leser Anregungen bieten soll, über zukünftige exerne Veränderungen und ihren Einfluss auf den Tourismussektor nachzudenken” - und passt daher ausgezeichnet zu unserem Auftrag, Veränderungen transparent zu machen.
Die ETC weist einschränkend darauf hin, dass das Dokument nicht als Prognose der Marktentwicklung zu betrachten ist.

Worum es geht:
Der Tourismus erfuhr in den letzten Jahren signfikante Veränderungen, wobei auch der europäische Tourismus lt. ETC immer stärker von großen globalen Trends, sogenannten “Megatrends”, beeinflusst wird. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die analysierten Faktoren könnten in den nächsten 5 bis 10 Jahren auf den Tourismus und touristische Unternehmen auswirken könnten.

Hier stellen wir in mehreren Teilen die Schwerpunkte vor - beginnend mit der Übersicht über die Inhalte:

1. Eine Analyse der globalen externen Umgebung des Tourismus: wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale, ökologische Trends

2. Die Untersuchung von Trends, die sich durch Veränderungen im Lebensstil und in der Konsumstruktur voraussichtlich auf die Tourismusnachfrage auswirken werden: Reiseerlebnis, Lebensstil

3. Die Erörterung jener Veränderungen mit direktem Einfluss auf die Tätigkeiten der Tourismusindustrie: wie Trends im Marketing, im Transportwesen sowie der Informationstechnologie

Im kommenden Beitrag geben wir einen Überblick über den 1. Analyse der globalen externen Umgebung des Tourismus und ihrer Folgen für die Tourismusindustrie.

Social Web Wegweiser: Web 2.0 auf ENTER 08

Der Austrian Day der Tourismus & IT Fachmesse ENTER 08 in Innsbruck stand im Zeichen von Web 2.0. Das flammende Eingangsplädoyer von Josef Margreiter hätte nicht eindeutiger ausfallen können: Veränderungen erkennen und Chancen des Web 2.0 nutzen, lautet das Gebot der Stunde.

Hannes Treichl, Managementberater und Vortragender mit internationaler Erfahrung, wurde von der Österreich Werbung zum Vortrag bei der ENTER 08 und einen Kurzbeitrag für einen “Social Web Wegweiser für den österreichischen Tourismus” eingeladen. Der Wegweiser soll verständliche, simple Antworten auf wichtige Fragen rund um web & travel 2.0 geben und gleichzeitig Ansprechpersonen vorstellen, die helfen können die Vorgänge im und um das Web zu verstehen.

travel2.0
Travel 2.0 Social Web Wegweiser

Gefragt - getan: Hannes Treichl stellte sich auf´s Podium, sprach über seine Spezialthemen Communities und Crowdsourcing und deren Möglichkeiten - und lieferte seinen Beitrag für den Wegweiser, der im Rahmen der ENTER 08 in Innsbruck verteilt wurde.
Hannes Treichl dazu: “Die Broschüre gibt nicht nur Touristikern einen hervorragenden Überblick über das Thema, sondern kann genauso gut anderen Branchen nützlich sein!”

Initiator Martin Schobert schreibt dazu im (brandneuen) Blog der Österreich Werbung:
“Wir wollen Österreichs Touristikern damit Orientierung geben und die Richtung aufzeigen, in die sich Kommunikation im Web in den nächsten Jahren entwickeln wird. Denn Web 2.0 hat definitiv einen Wandel der Online-Kommunikation mit sich gebracht. Und dieser Wandel ist schon passiert, egal ob wir wollen oder nicht…. Um nicht allein Prophet im eigenen Land zu sein haben wir 6 der besten “Web 2.0″-Experten und Online-Berater mit Tourismus Know-How eingeladen uns Ihre Sicht der Dinge näherzubringen. Wir baten sie zu unterschiedlichen Themen die Frage zu beantworten wie österreichische Touristiker die Chancen im Social Web nützen können. Und welchen Irrtümern sie nicht “aufsitzen” sollten.”

Inhaltsübersicht “Travel 2.0 in Österreich”:
Martin Schobert, Es zählt nur die Kundenorientierung
Karin Schmollgruber, In 6 Schritten zu Ihrer Web2.0 Strategie
Dieter Rappold, Definieren wir den Relevanzbegriff neu - Aufmerksamkeit im Long Tail
Hannes Treichl, Wo wie und warum Communities Märkte verändern
Ed Wohlfahrt, Online Reputation: Ihr guter Ruf im Internet
Robert Basic, Wenn Sie daran denken zu bloggen, dann lassen Sie es bitte
Hannes Offenbacher, Corporate Blogging: Wer kommuniziert gewinnt

Dazu gibt es noch
“Die Top10 einer erfolgreichen Web2.0 Strategie”,
“Die Top 10 Irrtümer rund um Web2.0″,
sowie von Michael Schuster, Helge Fahrnberger und Christian Lendl ausgearbeitete Fallstudien.

Hier geht´s zum kostenlosen Download von “Travel 2.0 in Österreich - Social Web Wegweiser für Touristiker”

Hier geht´s zum Originalbeitrag von Hannes Treichl mit den Links zu allen Autoren

Alles 2.0 oder was?

Zugegeben, das 2.0 ist omnipräsent: Nach Web 2.0 war das Marketing 2.0 nicht mehr weit. Nun geht es um Hotel 2.0, Travel 2.0 uvm. Die Aussagekraft des “Begriffes” wird damit auf eine Versionsnummer reduziert und greift damit - großteils - zu kurz.

Naheliegend, sich zu fragen:
Kann ich 2.0 getrost vergessen, weil es verschwindet wie es gekommen ist? Oder: Kann ich auf 3.0 warten und 2.0 “überspringen”?

Abwarten oder überspringen?
Gleich vorab: Wenn etwas verschwindet, dann die Benennung 2.0. Das Web (2.0 und weitere) und seine Entwicklungen bleiben. Denn: Das Web 2.0 lässt sich nicht auf die “Versionsnummer” reduzieren, da es eine - schon seit vielen Jahren stattfindende - Weiterentwicklung des Internets beschrieb.
Also: Web 2.0 war da, ist da und bleibt da - der Name ändert sich oder geht vielleicht - “Internet +” hätte eigentlich gereicht.

Es ist völlig problemlos NICHT dabei zu sein, wenn Ihnen die Nutzung des neuen Internets mit Dialogfunktionen für Kunden, Kommentaren, besserer Auffindbarkeit, Bewertungen, Film- und Fotosharing, Communities, viralen Funktionen, Mundpropaganda und vielen schönen Dingen mehr keinen Vorteil verspricht.

Um das herauszufinden, beantworten Sie für sich folgende Fragen (zugegebenermaßen etwas tourismuslastig ;o):

- Internet ist für unseren Betrieb völlig unwichtig, daher sind auch Bekanntheit und Auffindbarkeit im Internet kein Thema für uns.
- Unsere Auslastung könnte ganzjährig nicht besser sein - wir machen auch keine Werbung, senden keine Briefe usw.
oder umgekehrt: wir haben ein Riesenbudget und werben flächendeckend in unseren Quellmärkten.
- In der/den Woche/n ihres Besuchs bzw. haben eine hervorragende Beziehung zu unseren Kunden. Unterjährige Beziehungspflege brauchen wir nicht.
- Wir haben 100 % Stammgäste/Stammkunden. Das wird auch so bleiben, weil danach deren Kinder zu unseren Stammgästen zählen werden. Und die informieren sich auch nicht via Internet, wollen nicht unterm Jahr einen Blick zu uns werfen und nicht per Email buchen.
- Unsere Gäste/Kunden wollen keine Abwechslung. Wir machen erfolgreich jedes Jahr eine Variation des Vorjahresprogramms.
- Das Angebot in der Umgebung ist begrenzt. Die paar Wanderwege sind beschildert, dazu braucht es kein Service unsererseits.
- Unsere Gästebefragung zeigt keine zufriedenen (bedeutet Abwanderungsgefahr), sondern nur begeisterte Kunden.
- Die Weiterempfehlungsrate unserer Kunden ist hervorragend. Sie senden uns auch immer die Adresse der geworbenen Kunden, damit wir mit denen in Kontakt treten können.

Haben Sie alle Fragen mit JA beantwortet? Dann machen Sie weiter wie bisher - offensichtlich sind an Ihnen und Ihren Kunden die Marktveränderungen (Wettbewerbsdruck, Überangebot) Globalisierung und die Nutzung der neuen Medien spurlos vorüber gegangen. Nun müssen Sie nur noch hoffen, dass das so bleibt.

Ich hoffe, Sie konnten es auch auf Ihr Unternehmen umlegen. Wenn Sie nicht alle Fragen mit JA beantworten können - bleiben Sie dabeio und erfahren Sie wöchentlich mehr.

Es weihnachtet…

… viel Freude, wenig Hektik, Zeit mit Ihren Lieben, eine gute Mischung aus genussvollen und besinnlichen Momenten - kurzum: FROHE WEIHNACHTEN…

… wünschen Ihnen
Petra Liebl und Hannes Treichl

Quelle: Agentur GREY WORLDWIDE

Wertvolle Kommunikation = Wachstum-Management

Im Fokus des 7. Symposium des Forum Wertvolle Kommunikation stand am 17.7.2007 Wachstum-Management - also die Frage: “Wie können Unternehmen von innen heraus wachsen und neue Marktpotenziale treffsicher identifizieren und adressieren?”

Das wichtigste Ergebnis des 7. Symposiums lautet: “Unternehmen sind wachstumsfähig, wenn sie ihre Produkte und Services im Dialog mit Kunden permanent innovieren. Der Grad der Dialogfähigkeit einer Marke wird zukünftig ein entscheidendes Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg und damit für das Überleben einer Marke sein. Die Steigerung der Dialogfähigkeit einer Marke erfolgt auf Basis von Relevanz und digitaler Kompetenz.”

Andreas Horx, Andreas Weber, Felix Ludes erläuterten im Zeitalter der Web 2.0-Euphorie gemeinsam mit den Symposiumsteilnehmern spannende Fragen:
- In welche Richtung muss das Wachstumsmanagement entwickelt werden?
- Welche neuen Möglichkeiten gibt es und wie mutig müssen und können wir sein?

Die Erkenntnisse hieraus bildeten die Basis für den lebhaften Diskurs über „Mut zum Wachstum“, den wir unter der zentralen Fragestellung wiedergeben: „Was kann der Einzelne im Unternehmen tun, um Mut zum Wachstum zu fördern?“

Weiterlesen unter Wertvolle Kommunikation

Virale Stars

Aus der Serie zum Schmunzeln das Video des Monats November: Diesmal haben wir eine Sammlung von Bildern und Geschichten ausgewählt, die von “Netzbürgern” erstellt wurden. Und genau diese Netzbürger (also Sie und ich) machen das was ihnen gefällt - manchmal auch sich selbst - zum “Star”. Geschichten werden aufgegriffen, verändert bzw. kombiniert und wiederum veröffentlicht.

Gleichzeitig ein schönes Beispiel wie viel gute Filmchen im Internet kostenlos zu finden sind. Das gilt natürlich auch für Bilder und vieles mehr. Unter gewissen Voraussetzungen können diese viralen Konzepte auch gezielt für Kampagnen eingesetzt werden.

Quelle: http://www.youtube.com/CakkeTeam

Wertvolle Kommunikation/1

Dem Motto der wertvollen Kommunikation hat sich eine Reihe von Symposien verschrieben, die Kommunikationsexperten Andreas Horx und Andreas Weber im Jahr 2003 als Forum für moderne Markenführung ins Leben riefen.

Was macht Kommunikation wertvoll?

In Symposium 1 ließ “die Unternehmenskommunikation Ehrlichkeit vermissen.
Um das Prädikat ›wertvoll‹ zu verdienen, bedarf es absoluter Authentizität, Offenheit – auch in unangenehmen Situationen sowie Deckungsgleichheit zwischen Angebot, Werbung und Konsumentenerwartung. Hinter der Kommunikation muss eine Kultur stehen, die intern und extern die Werte, für die das Unternehmen steht, verständlich macht; die Kreativität des Einzelnen zulässt, fördert und für den Unternehmenserfolg nutzbar macht. Die Durchgängigkeit der Markenbotschaft und die übergreifende Begeisterung für Marke, Produkt und Dienstleistung muss gewährleistet sein.
Bereits in der Unternehmenskultur muss Werteorientierung als oberste Prämisse verankert werden. Dabei kommt der Marke eine zentrale Bedeutung zu: sie ist Aufbewahrungsort der kulturellen Werte des Unternehmens. Sie kann außerdem nicht im traditionellen Sinn bewertet werden, sondern ihre Güte wird sowohl durch externe als auch interne Kommunikation bestimmt.!

“Inflation in der Kommunikation” war das zentale Thema des 2. Symposiums. Die zentralen Erkenntnisse daraus (stark verkürzt):
Es herrscht ein Defizit an relevanter Kommunikation, die für die Steigerung der Wertschöpfung/Wertsteigerung im Unternehmen wirksam werden kann. “Unternehmen müssen umdenken: Der Integrations-Gedanke (Abstimmung interne/externe Kommunikation) muss ergänzt werden um das Konzept der individuell angepassten Kommunikation, um die Relevanz zu steigern.”
Ein möglicher Ansatz: Durch die Berücksichtigung individueller Kundeninteressen - wie Kundenprofile - soll das Kaufverhalten mithilfe intelligenter Segmentierung

Die Experten sehen dafür “Kommunikations-Gerneralisten mit hoher Spezialisierung” integrierte, selektive Kommunikations- und Media-Mix-Strategien mit klarer ROI-Betrachtung entwickeln. Das Zauberwort lautet »on-demand« mit Konsumenten und Kunden zu kommunizieren.

Wir sagen dazu Dialogkommunikation - bzw. Dialogmarketing, wenn der Dialog für weiterführende Marketingentscheidungen genutzt bzw. eingesetzt wird.

Über die weiteren Ansatzpunkte der wertvollen Kommunikation, berichten wir in Kürze an dieser Stelle.

Virales Marketing - in Worten

Etwas verbreitet sich wie ein “Virus” oder das berühmte Lauffeuer. Der Wunschtraum für jeden Werbetreibenden bzw. Marketer - sofern es eine gewünschte und gute Nachricht ist, die so weiter getragen wird.

Sozusagen handelt es sich bei Viralem Marketing also um die gute alte Mundpropaganda mit Ansteckungsfaktor. Durch das schnelle Medium Internet sind Nachrichten und Werbebotschaften hier besonders “ansteckend”.

Die Inkubationszeit dauert je nach Anlass wenige Stunden, der Effekt des Viralen Marketings kann sich über Monate hinziehen. Wie schön, wenn diese Grundidee allen Marketings: Werbebotschaften, die sich verbreiten, die weiter getragen werden - gewünscht ist.

Brainwash meint dazu: “In Zeiten knapper Budgets sind solche Selbstläufer naturgemäß besonders gefragt. Vor allem aber sind sie besonders facettenreich und aus dem Marketing-Set nicht mehr wegzudenken.” Hier geht´s zu einigen viralen Beispielen von Brainwash

Leider gibt es dazu auch negative Beispiele - ein bekanntes ist der Schlosshersteller Kryptonite, der innerhalb weniger Tage gezwungen war eine Rückholaktion zu starten. Wer diese Geschichte noch nicht kennt, der sollte sie sich durchlesen.
Oder bevorzugen Sie Kentucky Fried Rats? Die realen Geschichten dazu gibt es hier.

Weil wir aber gerne Positives verkünden, möchte ich hier die Bionade-Erfolgsstory anführen: Hier wird ganzheitlich herangegangen - von der Produktentwicklung über die Distribution bis zur Promotion. Der Erfolg scheint ihnen recht zu geben! Die ganze Geschichte dazu finden Sie hier.

Eine unterhaltsame Erklärung des Viralen Marketings als galaktische Videonachricht findet sich als Video des Monats Oktober gleich unterhalb dieses Beitrags…

Wer noch tiefer einsteigen möchte findet eine vollständige Erläuterung von Dr. Ralph F. Wilson, seines Zeichens E-Commerce Consultant.

Strategie mit “Web 2.0″

Web 2.0 Strategien laufen oftmals auf einem Weblog (Blog) zusammen, das als “Corporate Blog” - eine Art Online-Unternehmensjournal - öffentlich zugänglich ist. Mit den folgenden fünf Punkten finden Sie heraus, ob es sinnvoll sein könnte, Ihr Unternehmen “ins Web 2.0″-Zeitalter zu führen.

1. Passt ein Corporate Blog überhaupt zu meinem Unternehmensimage?
Die Antwort lautet “Ja” für alle, die in irgendeiner Form innovativ sind, etwas zu erzählen haben (über sich oder Spannendes in der Branche). Dieser Ruf wird durch einen “first mover” Effekt, den Web 2.0 Projekte in Österreich noch immer genießen, unterstrichen.

2. Inwieweit lässt sich ein Corporate Blog in meine Marketing-Strategie einbauen?
Ein Weblog kann als Online-Unternehmensjournal betrachtet werden, in dem es Kunden und Partner aktuell und ohne Zeitverzögerungen über Neuigkeiten oder Innovationen informiert, Tipps zur Vorbeugung gibt und die Nachrichten mittels verschiedenen Medien (Text, Bild, Video) über- und vermittelt.
Ein Corporate Weblog erzeugt Glaubwürdigkeit, indem Sie zu den Themen Stellung nehmen, die stringent aus Ihrer Unternehmens-/Marketingstrategie abgeleitet wurden.

3. Inwiefern unterstützt das Corporate Blog mein Unternehmen in der Online-PR?
Unternehmenshomepages sind häufig über Suchmaschinen kaum auffindbar, verfügen bei Google meist über einen (sehr) niederen Pagerank und weisen im Internet kaum Verlinkungen auf. Ein gut angelegtes Weblog sollte hier Abhilfe schaffen und die Online “Visibility” (Findbarkeit und Sichtbarkeit) des Unternehmens im Netz drastisch erhöhen.

4. Soll mein Unternehmen online intensiver mit Kunden, Partnern und Medien kommunizieren?
Ja, das erhöht die Kundenbindung bzw. die Chance auf Aufmerksamkeit durch Medien und andere Anspruchsgruppen. Diese Art der offene Kommunikation baut richtig dosiert Vertrauen auf und steigert neben der Bekanntheit auch das positive Bild in der Öffentlichkeit durch Authentizität und Glaubwürdigkeit.

5. Welche zusätzlichen Internetanwendungen eignen sich?
Um unterschiedliche Bedürfnisse und Wahrnehmungspräferenzen von Zielgruppen anzusprechen, wird ein Medienmix aus Text, Fotos und Videos eingesetzt. Fotos und Videos können zusätzlich auf Foto- und Videoplattformen verteilt werden und verbreitern auf diese Weise die Eintrittsmöglichkeiten in die Welt Ihres Unternehmens.

Quelle: www.andersdenken.at