Dialog de luxe


tirol tourismus trends

Posted in (e)Tourismus by Petra on the September 19th, 2008

So lautete der Titel des Vortrages von Harry Gatterer anlässlich des Tiroler Tourismustages auf der FAFGA, der ein Bild von Veränderungen (Trends) von jungen Zielgruppen nachzeichnete.
Nicht ganz einfach, Botschaften bezüglich “Zukunft und Jungen in Tirol” bei den Tiroler Touristikern zu platzieren. Da es auch meine Überzeugung ist, dass Veränderung passiert, ob man nun will oder nicht, möchte ich ganz kurz die Inhalte wiedergeben. Ausführlicher berichtet Herr Gatterer in seinem Weblog “Lifestyle & New Work” über seine Ansichten…

Tradtion und Moderne
gelte es zu erkennen und zu verbinden. Harry Gatterer macht dies mit Bildern bekannter Persönlichkeiten transparent: Der Wechsel vom H.Hinterseer zum M.Weichselbraun-Image.

Wie bei allen Marken muss es auch hier gelten, den Kern und Werte zu bewahren. Also Tradition und Authentizität mit einem neu interpretierten coolen Image zu mixen.

Individualisierung
Kein ganz neuer Trend, aber ein wichtiger, weil ein “Megatrend”, der die Gesellschaft längst formt. Auch Destinationen sind lt. H.Gatterer aufgefordert die “Begehrlichkeit nach dem Außergewöhnlichen”, dem besonderen Erlebnis zu bieten. Spezielle Angebote, die es nur an diesem Ort gibt und die vom Gast individuell kombiniert (”zusammen gebastelt”) werden können. D.h. also: Der Gast kann selbst mitgestalten und ein bestehendes Angebot adaptieren.

LOHAS
Die Zielgruppenbeschreibung von “Lifestyle of Health and Sustainablity” habe nichts mit dem alten, schmuddlingen grün-alternativ Image zu tun. Gesundheit und Nachhaltigkeit stehen hoch im Kurs, dennoch denkt die Zielgruppe in Modernität und Design. Daher gelte es modern und bio zusammen zu führen.

WEB
Die Revolution des WWW dauert seit 5000 Tagen. Ebenso eingehend wie die Veränderung der Mediennutzung ist auch die Menge von unüberschaubaren Informationen gewachsen.
Eine Vielzahl von Informationen bedingt, dass “Suchen von zufällig finden abgelöst wird”. Es geht lt. Harry Gatterer darum, was man getan werden kann um gefunden zu werden - also um Suchlogiken und Suchlogarithmen.
Und dann gelte es etwas anzubieten, was nicht jeder andere hat - sondern ein klares Angebot mit individueller Note.

Letzteren Themenbereich - DEN Megatrend, der Wirtschaft und Gesellschaft seit Jahren massiv beeinflusst - behandelte ich im Rahmen meiner Diplomarbeit in seiner Ausprägung des Social Web ausführlich (mit Tourismusbezug). Nach meinen Recherchen zum Thema sind mir der bereits vollzogene Mediennutzungswandel inkl. einiger der sich dort abzeichnenden neuen “Trends” wie Couchsurfiing (die neue Art des Wohnens bei Mitgliedern einer Community mit entsprechendem persönlichen Anschluss) bekannt.

Spätestens bei der Präsentation dieses Beispieles durch Harry Gatterer wurde spürbar, dass die Touristiker mit diesen neuen Phänomenen entweder noch nicht vertraut sind oder nicht wirklich etwas anfangen können… Und diese neuen Bedürfnisse mit/ohne Anschluss (die von Harry Gatterer auch vorgestellten Nomad-Homes bieten diesen nicht) gilt es - als Hotelier und Destination - zu beobachten.

Hoffentlich finden weitere Vorträge dieser Art bei Touristikern statt - damit diese neuen Denk- und Verhaltensweisen langsam auch hierzulande einsickern können.
Wichtig wär’s allemal, seine zukünftigen Zielgruppen zu verstehen…

Veränderung geschieht - JETZT.

Tiroler Tourismustag auf FAFGA

Posted in (e)Tourismus by Petra on the September 16th, 2008

Gestern verfolgten die versammelten Tiroler Touristiker am Tourismustag der FAFGA, welche Weichenstellungen die Politik (LH Günther Platter) und welche Trends die Tiroler Wirtschaftskammer für den Tiroler Tourismus postulieren.

Nach launigen Aufrufen von Spartenobmann Gotthard Scheiber zum Alpen-Zusammenschluss, Pro-Großevents, Wasserkraft und Saisonier-Öffnung forderte WK-Präsident Jürgen Bodenseer den Geschmack der Kunden zu treffen und zur Stärkung der Marke Tirol auch auf Klischees zu setzen.

LH Platter forderte ein Zusammenrücken unter dem Markendach Tirol und will den erfolgreichen (Tiroler) Weg seiner Vorgänger fortsetzen. Dabei wolle er keine neuen Fusionen anstreben, stellte aber auch klar, dass es keine rückwärtsgewandte Entwicklung geben werde.
Seine Sicht der Tourismus-Dinge machte LH Platter, der sich zu Tourismus als Chefsache bekannte, mit seinen 12 “Thesen” klar. Ihre Zielrichtung sei vorgeben aber ihre inhaltliche Ausgestaltung wolle er konstruktiv und praxiszentriert diskutieren.

Mehr dazu unter dem TT Online-Artikel Platter will Olympia, Rüffel für Ö-Werber

Trendforscher Harry Gatterer zeigte, auf welchen Trends der Generationenwechsel der Tourismuskunden im Tourismus basiert. Seine Ausführungen über die jungen Themen und Kunden portraitiere ich im Folgebeitrag.

Touristiker mit Humor

Posted in Allgemein, I´m loving it by Petra on the September 15th, 2008

Die Sommerpause war erfolgreich: Diplomarbeit abgegeben, Frankreich besucht :o)

Bevor der “Ernst” des Bloggerlebens beginnt - zum Aufwärmen Fragen über Südafrika, die auf einer südafrikanischen Tourismuswebseite gestellt und vom Webmaster der Seite beantwortet wurden.
Dieser hatte offensichtlich richtig gute Laune - ich hoffe sie überträgt sich auf die Ihre ;-)

F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.

F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen? (Schweden)
A: Hm - es ist also wahr, was man über die Schweden sagt!?

F: Wie läuft die Zeit in Südafrika? (USA)
A: Rückwärts. Bleiben Sie nicht zu lange, sonst sind Sie zu klein, um allein wieder zurückzufliegen.

F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Und können Sie mir bitte eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey’s Bay schicken? (GB)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?

F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken? (USA)
A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, Wo es keine… ach, vergessen Sie’s. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.

F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich dann um 180 Grad.

F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.

F: Gibt es Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, brauchen wir nicht. WIR stinken nicht!

F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo es weniger Frauen gibt als Männer? (Italien)
A: Ja, in Nachtclubs für Schwule.

F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Gelegentlich - das heißt ungefähr einmal im Jahr.

F: Gibt es die Beulenpest in Südafrika? (Deutschland)
A: Nein. Aber bringen Sie sie doch mit!

F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Sicher - wenn Sie diese Sprache beherrschen, können Sie sie auch hier sprechen.

F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Krankenhäusern, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse besitzen. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es nur in A-me-ri-ka, wo Sie herkommen. In Südafrika gibt es nur vollkommen harmlose Schlangen - diese können sicher gehandhabt werden und eignen sich hervorragend als Spielkameraden für Hamster und andere Haustiere.

F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt, und gibt es das ganze Jahr über Milch? (Deutschland)
A: Nein, wir sind eine Nation von streng veganischen Beerensammlern. Milch ist bei uns illegal.

F: Regnet es eigentlich in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und buddeln sie hier ein.
Dann schauen wir zu, wie sie langsam eingehen.