Dialog de luxe


Kreative Konsumenten

Posted in Allgemein, Community by Petra on the April 30th, 2008

Konsumenten können innovativ sein - verlautbarte McKinsey im McKinsey Quarterly von Dezember 2007:

“As the Internet has evolved—an evolution prompted in part by new Web 2.0 technologies—it has become a more widespread platform for interaction, communication, and activism. Consumers increasingly want to engage online with one another and with organizations of all kinds. Companies can tap this new mood of customer engagement for their economic benefit.”

Insgesamt acht Technologie-Trends werden aufzeigt, einer davon ist “Using consumers as innovators” .

Der Visualblog schreibt darüber: “Man verzichtet hier ganz bewusst auf den Begriff Crowdsourcing, der für viele als Buzzword schon arg vorbelastet ist. Zu Unrecht aus meiner Sicht. Aber ich kann es nachvollziehen. Stattdessen bringt man lieber Konsumenten und Innovation zusammen.”

Und weiter: “Ja - Konsumenten, also ungeschulte, unspezialisierte, ganz normale Menschen können innovativ sein. Eine Community kann innovativ sein. Es gibt da draußen SO viele gute Ideen, Menschen mit Power, mit Potential. Wir müssen lernen dieses enorme Potential in der Zukunft viel besser auszuschöpfen. Etliche Firmen orientieren sich in diese Richtung.”

In diese Kerbe schlägt der Autor mit Designleistungen der VoDA-Community. Aber auch Innovationswerke wie die Hyve AG, die den gesamten Innovationsprozess mit und für den Kunden gestalten - unter Einbeziehung externer Quellen (Konsumenten) versteht sich.

Welche Trends hat McKinsey noch genannt?
- Verteilte Kreation
- Verbraucher als Innovatoren nutzen
- Top-Personal weltweit finden und binden
- Höhere Wertschöpfung aus Interaktionen
- Automatisierung weiter vorantreiben
- Produktion & Distribution voneinander trennen
- Mehr Wissenschaft in Management-Entscheidung pflanzen
- Aus Information ein eigenes Business entwickeln

Nachzulesen Beiträge dazu unter Visualblog und dem eLab-Blog.

Petra Liebl

Gespräche im Netz

Posted in Social Web by Petra on the April 18th, 2008

Vom Begriff „Web 2.0“ haben viele schon gehört. Weniger bekannt ist was dahinter steht, wenngleich sich herumgesprochen hat, dass es kein „eigener Bereich“ ist.
Einfach gesagt geht es darum, selbst etwas ins Netz zu stellen (Mitmach-Netz) und um sozialen Austausch. Dieser fand schon immer statt – eben im „echten“ Leben. Nun ist es möglich sich auch in (Interessens-)Gruppen zusammenzufinden, die weiter verstreut sind. Daraus entstehen Netzwerke – so genannte: Social Networks wie Business-Netzwerk Xing, Kommunikationsnetzwerke wie MySpace oder Facebook. In Deutschland waren 2007 bereits 14 Prozent der Menschen in solchen Social Networks aktiv; besonders beliebt sind Foto- und Video-Plattformen wie flickr und youtube.

Der Netzeffekt ist es auch, der Phänomene wie virale Verbreitung von Nachrichten hervorruft. Dadurch wird eine Nachricht von einem Unbekannten, aber gut vernetzten Mitglied einer Community oder Betreiber eines Blogs in der Blogospäre verbreitet. Durch diese Demokratisierung der Nachrichten wird die „Macht“ des neuen Webs spürbar, die das Monopol der Meinungsmacher (Medien, Unternehmen) herausfordert. Zumindest gilt nicht mehr nur eine Meinung und zwar die des Mächtigeren, nun werden auch Netz-Gespräche gehört bzw. gelesen.

Das grundlegend neue an diesen Gesprächen ist eigentlich nur: Sie sind öffentlich und finden anstelle am Marktplatz zwischen zwei Personen heute im Netz statt. Dabei sind es nicht die altbekannten, von Programmierern erstellten und von Unternehmen lancierten Diskussionsforen und Chatrooms, die hier für Furore sorgen. Die neue Internettechnologie hat einfachere Möglichkeiten geschaffen, mit denen auch Endnutzer eigene Diskussionen starten können. Sie tun dies in Form von Webtagebüchern (Weblogs = Blogs), wo Leser Kommentare hinterlassen oder auf diese Berichte verlinken können. Sie tun dies auch in den bereits angesprochenen Social Networks, sie twittern, gründen Clubs und Communities…

Wer sind “sie”? Laut Time Magazine sind es wir … Die “Person of the Year 2006″ war nämlich YOU, d.h. also wir alle…
Der Grund dafür ist, dass nach Meinung des Time Magazine YouTube, MySpace, Second Life uvm. die Netz- und Werbe-Welt verändern werden.
Die Revolution ist dabei, dass die oftmals für dumm befundenen plötzlich “wisdom” (Weisheit der Masse) zugetraut wird. Dahinter steht eigentlich nur die Erkenntnis, dass meherere Menschen bessere Ergebnisse produzieren als ein Einzelner; bekanntestes Beispiel: Wikipedia.

Während die Möglichkeit zu kommentieren von älteren Personen eher mit “Selbstdarstellung” negativ assoziiert wird, ist es für Jüngere selbstverständlich sich auszutauschen. Web 2.0 steht für mehr: Für kommunizieren, teilen und partizipieren. Aber nur wenn es Spaß macht, nicht weil sich das Unternehmer so wünschen. Denn: Authentizität und Zugehörigkeit bilden die Verbindung in den virtuellen Gemeinschaften.

Nein, im “Mitmachnetz” werden nicht reihenweise passive Konsumenten zu aktiven, selbst produzierenden Prosumenten. TNS Infratest MediaResearch zeigte, dass die überwiegende Zahl der Internetnutzer die neuen Angebote zunächst noch wie klassische Medien nutzt – nämlich passiv. Dennoch gilt: Die Mitmach-Inhalte kommen auch bei ihrer Suchmaschinen-Anfrage an.

Aber: Die Mediennutzung ALLER Konsumenten hat sich verändert. Klassische Medien sind nur mehr zu 5 Prozent für die Kaufentscheidungen verantwortlich. Empfehlungen sind wirkungsvoller - nicht nur am realen Marktplatz.

Ihre Petra Liebl

Social Media

Posted in Allgemein, Social Web by Petra on the April 3rd, 2008

Das Bild ist zu putzig -danke Hannes, dass du mich in deinem Beitrag darauf aufmerksam gemacht hast :o)

Social Media

Link zu Hannes Treichl, Vermisst dich wer?

Weitere Beiträge zu Web 2.0 finden Sie hier:
Bloggen, Twittern - Nichts für Sie?
7 einfache Schritte ins Web 2.0
und hier
Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft
10 Aussagen zu Web 2.0