10 Aussagen zu Web 2.0
Der Weitläufigkeit des Begriffes entsprechend, sind die Aussagen aus dem Video von Sevenload vielschichtig. Dennoch lassen sich Tendenzen erkennen und lassen Orientierung zu.
Zum Nachlesen hier zusammenfassend in Schriftform, was Web 2.0 für die jeweiligs Interviewten ist/bedeutet…
- Menschen, sozialer Austausch und Information stehen hierbei im Vordergrund.
■ Internetnutzer, die Web selber machen (yigg.de)
■ Mitmachmach-Web, User stehen im Vordergrund, User Generated Content (kwick)
■ verbindet Menschen, die sich austauschen
■ Menschen treffen, um sich über Themen die mich interessieren; egal wo auf der Welt, diese Menschen zuhause sind (social media)
■ Zugang zu weltweitem Wissen zu haben und dazu beitragen zu können (o´reilly radar)
■ die Chance für Jeden für 1 Sekunde, ein Star zu sein (burda direct)
Der Begriff als solches ist natürlich …
■ … ein Marketing Schlagwort, um das Internet wieder hoffähig zu machen, nachdem es in Verruf geraten ist.
■ … nichts Neues, alter Wein in neuen Schläuchen (social media yahoo)
Doch eigentlich beschreibt Web 2.0 eine Entwicklung - die Versionsnummer an sich sagt natürlich wenig aus, deshalb ist Web 2.0 auch …
■ … ein Modewort, denn das Internet ist immer in Bewegung weshalb die Versionsnummer nichts aussagt (myblog.de)
■ … ein Marketingbegriff. Es geht um die Veränderung, dass wir uns nicht als Unternehmen verstehen, das Inhalte liefert, sondern eine Plattform für die Kreativität unserer Nutzer bieten (spreadshirt)
■ “die Zukunft” (pixelpark ag)
Last but not least bedeutet Web 2.0 für den “Erfinder” des Begriffes,
■ Tim O´Reilly: “…Anwendungen zu bauen, die kollektive Intelligenz nutzen”.
Hören und sehen Sie die Kommentare im Videobeitrag von Sevenload hier.
Was es wirklich ist
Ein Redakteur der “Welt Online” spricht aus, was viele denken: “Ich kann mit den gängigen Definitionen wenig anfangen. Für mich ist es das Web, wie es sich 2007 darstellt.”
Damit hat er NATÜRLICH Recht. Für die meisten lässt sich, das derzeitige Web X mit den Anwendungen Wikipedia, Facebook, Myspace, YouTube, Xing, Mr.Wong & Co, Bewertungsplattformen, Blogs beschreiben.
Auch die - besonders im Tourismus beliebte und natürlich kundenfreundliche - Georeferenzierung, das neue Google und Amazon gehören dazu.
Um mit Tim O´Reilly zu schließen: IT IS ABOUT ATTITUDE AND NOT TECHNOLOGY.
Darum sprechen wir auch vom Social Web - und genau das drückt auch das Bild zu Social Media (dem Link folgen) aus.
Weitere Beiträge zu Web 2.0 finden Sie hier:
■ Bloggen, Twittern - Nichts für Sie?
■ 7 einfache Schritte ins Web 2.0
und hier
■ Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft
Megatrends im Tourismus/1: Inhalte
Die European Travel Commission hat im September 2006 das Dokument TOURISMUS TRENDS FÜR EUROPA herausgegeben, das “dem Leser Anregungen bieten soll, über zukünftige exerne Veränderungen und ihren Einfluss auf den Tourismussektor nachzudenken” - und passt daher ausgezeichnet zu unserem Auftrag, Veränderungen transparent zu machen.
Die ETC weist einschränkend darauf hin, dass das Dokument nicht als Prognose der Marktentwicklung zu betrachten ist.
Worum es geht:
Der Tourismus erfuhr in den letzten Jahren signfikante Veränderungen, wobei auch der europäische Tourismus lt. ETC immer stärker von großen globalen Trends, sogenannten “Megatrends”, beeinflusst wird. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die analysierten Faktoren könnten in den nächsten 5 bis 10 Jahren auf den Tourismus und touristische Unternehmen auswirken könnten.
Hier stellen wir in mehreren Teilen die Schwerpunkte vor - beginnend mit der Übersicht über die Inhalte:
1. Eine Analyse der globalen externen Umgebung des Tourismus: wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale, ökologische Trends
2. Die Untersuchung von Trends, die sich durch Veränderungen im Lebensstil und in der Konsumstruktur voraussichtlich auf die Tourismusnachfrage auswirken werden: Reiseerlebnis, Lebensstil
3. Die Erörterung jener Veränderungen mit direktem Einfluss auf die Tätigkeiten der Tourismusindustrie: wie Trends im Marketing, im Transportwesen sowie der Informationstechnologie
Im kommenden Beitrag geben wir einen Überblick über den 1. Analyse der globalen externen Umgebung des Tourismus und ihrer Folgen für die Tourismusindustrie.